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Jan-Cord a.k.a. Tyler Durden
19. Juni 1981 - 28. Juli 2006
Diese Seite ist unserem Sohn & Bruder gewidmet, der am 28. Juli 2006 im Alter von 25 Jahren freiwillig aus dem Leben schied.


für DICH
28. Juli 2007

 

..erkenn das Leben leben
auch leben versteh'n heißt
und nachdenken
die Essenz
des Lebens meint...


... auf meinem Grabstein soll steh'n
"er kam nich' klar auf das System und musste deshalb untergeh'n"
Jan-Cord (2003/2004)

Das Leben geht weiter...
19. Oktober 2007

 

...man kann nur mit Wissen
über Leben
überleben...


 Video mit dem Song "Aggrobatik" von Jan-Cord a.k.a Tyler Durden


Frieden

Zivilisation

Die Welt in 50 Jahren

Bun uncle Sam ...

Manchmal wünsch ich mir

Ein Morgen 2 Stunden später

nine eleven

Demokratie

Die Insel

Wollt ihr funktionieren ...

Wie kannst du dir erklären ...


Die Grundlagen meiner Existenz

Mr. Wonnabe Bush

Die Welt hinter deinem Fenster

Gedankensplitter

Pappa Staat


mehr Texte unter Englische und deutsche Texte von Jan-Cord 



Die Welt in 50 Jahren


Wie sieht Deiner Meinung nach die Welt in 50 Jahren aus? Nimm Bezug auf die beiden Thesen "Falscher Umgang mit den Veränderungen kann in die Katastrophe führen" und "Man braucht Verständnis für die Welt von Morgen"!

Sofern wir von der Welt in 50 Jahren noch von einer Gesellschaft die auf dem Planeten Erde lebt sprechen, muss man sich erst einmal klarmachen wie schnell die Entwicklung der Gesellschaft bzw. des Menschen in den letzten 100 Jahren verlaufen ist.
1950 als Deutschland anfing sich von dem 2WK zu erholen, dachte sicher niemand daran, dass es für manche Menschen einmal alltäglich sein würde mit dem eigenen Auto zur Arbeit zu fahren oder Abends in einem ausländischen Spezialitäten Restaurant zu speisen.

Wir müssen versuchen zu verstehen, dass auch die Welt in 50 Jahren sich dermaßen krass von der heutigen unterscheiden wird und der Mensch der Zukunft sich gleichermaßen in seinem Denken und Handeln von uns heutigen Bewohnern der Erde unterscheidet.
Ich trage in mir die Hoffnung, dass sich die Menschheit in Zukunft von der Kapitalisierung distanzieren wird und soziale Ungerechtigkeit nicht weiter hinnehmen wird.
Mütter werden nicht mehr länger zusehen wir ihre Kinder in den Slums der Welt verhungern oder erschossen werden. Menschen werden es nicht mehr hinnehmen, dass eine kleine, das Kapital besitzende Schicht von egoistischen und maßlosen Menschen drei mal im Jahr in den Urlaub reist, während täglich Menschen ohne Kapital in Armut leben oder gar verhungern. Dies bedeutet aber, dass die, sich momentan entwickelnde Ich-AG zu einem Relikt alter Tage wird und die Menschlichkeit siegt.
Es sieht nicht danach aus, jedoch ist es möglich, dass die Menschen zur Vernunft kommen und sich fragen werden ob man überhaupt den ganzen Mist aus der Werbung wirklich braucht, oder ob es andere, wichtigere Dinge im Leben gibt als Konsum, denn die gibt es. Ich hoffe darauf, dass die heutige Generation ihre Kinder unter dem Aspekt der Menschlichkeit erzieht und ihnen zeigt, dass Geiz und Gier, welche eindeutig hinter der Globalisierung stehen, nur zu einem Chaos führen können. Dieses Chaos ist nämlich noch zu verhindern, solange die Menschen endlich anfangen aufzuwachen. Tun sie dies nicht wird es leider kein zurück mehr geben, denn der Mensch wird vollkommen monopolisierten Firmen gehören, welche ihn als Arbeits- und Kaufkraft so stark an sich gebunden haben, dass er ohne ihre Produkte nicht einmal mehr weiter leben möchte.
Der Konsum stellt sich in den Mittelpunkt der Gesellschaft, wer nicht konsumiert, der wird eben konsumiert. Er wird aufgefressen von den Aasgeiern die unterm sozialen Netz auf ihn warten und er wird Drogen verkaufen und nehmen, er wird für wenig Geld andere ermorden und er wird die Schuld dafür vor allem in der Geschichte suchen. Deshalb sehe ich es als unsere Aufgabe an diesen zerstörerischen Prozess aufzuhalten, denn es ist nur noch jetzt möglich.
Die Globalisierung ist zwar schon aus ihren Kinderschuhen gewachsen, allerdings kann man ihr immer noch ein Bein stellen und sie zu Fall bringen.
Sollte dies nicht, wie ich befürchte, passieren, so wird sich der Mensch bald in einer Scheinwelt aus Konsum und Geldideologie wieder finden.
Ein weiteres Problem der Welt in 50 Jahren wird der Bevölkerungszuwachs sein.
All die Menschen zu ernähren wird sicher kein großes Problem sein, da die Technik doch schon jetzt mit künstlichen Stoffen uns schöne neue Produkte liefert. Allerdings kann ich mir Vorstellen, dass es einen extremen Wohnungsmangel geben wird, welcher durch eine Vergrößerung bzw. Neubildung von Slums bzw. Ghettos kompensiert wird. Da eine massenweise Ansammlung von Menschen immer zu Gewalt und Chaos aufgrund fehlender Freiräume und mangelnder Hygiene führt, wissen wir jetzt schon und durch die anscheinend unaufhaltsame Einsetzung von Maschinen in vielen Arbeitsbereichen, werden immer mehr Menschen in solchen Slums wohnen müssen, da ihnen das Geld für ein Leben in der Stadt fehlt. Doch es gibt auch die Möglichkeit, dass sich die Arbeitgeber verrechnen und ihr ganzes System selbst zu Fall bringen, in dem sie immer mehr Menschen entlassen, ihre Produktion aber erweitern. Irgendwann gibt es dann kaum noch Menschen die sich diese Produkte leisten können und der ganze Apparat fällt aufgrund seiner Gier in sich zusammen. Ausserdem glaube ich es nicht bzw. will es nicht glauben, dass sich Menschen mit ihren unwürdigen Lebensverhältnissen zufrieden geben, sie werden dagegen revoltieren, wenn die Not zu groß ist und sich ein Anführer gefunden hat. Doch was dann? Laufen wir dann alle einem Naturguru hinterher, der zwar das Gegenteil des Kapitalismus predigt, die Menschen aber nicht wirklich voran bringt?
Vielleicht wird die Apokalypse ja auch Wahrheit und die ganze Welt wird zerstört, möglich ist so ziemlich alles, allerdings nicht, dass alles so bleibt wie es war.
Man sieht also, dass ein falscher Umgang mit den Veränderungen für uns wirklich schlimme Folgen haben kann und sich die Menschheit in eine riesige Abhängigkeit stürzt, aus der es so leicht kein entkommen mehr geben wird. Oder die Globalisierung wird zum Kartenhaus, welches irgendwann in sich zusammenkracht.
Verständnis für die Welt von Morgen sagt sich so leicht, wo ich doch nicht einmal die heutige Welt verstehe. Man braucht sicher Verständnis dafür, dass sich die Menschheit entwickelt, ja bitte soll sie ja auch, aber nicht mit dem Ziel die Erde zu zerstören um dann irgendwann auf einem anderen Planeten von vorne zu beginnen und von neuem dem Joch der Unterdrückung zu verfallen.
Denn dies ist auch ein großes Problem der Menschen, sie schreien nach Führern.
Im Grunde sind wir doch allesamt kleine Kinder, die sich nicht trauen selbst Verantwortung für ihr Schicksal zu übernehmen und es leichtfertig in die Hände von korrupten, gierigen und machtbesessenen Menschen legen um deren Idealen und Vorstellungen hinterherzulaufen ohne wirklich abschätzen zu können wohin uns das alles führt.
Abschließend möchte ich sagen, dass es wirklich schwierig ist über eine Welt zu sprechen von der wir nicht mal wissen ob sie überhaupt existieren wird, können wir denn sicher sein, dass unsere morgen noch existiert?

Jan-Cord
05.11.2002


Frieden

Frieden ist der natürliche Weg des Menschen. Ich meine, seine eigene biologische Rasse zu zerstören, kann nicht das Ziel einer Spezies sein. Nicht einmal in der Tierwelt gibt es diese Gewalt zwischen den einzelnen Tieren einer Rasse. Der Mord an tausenden unschuldigen Bewohnern dieses Planeten kann nicht Sinn des Raumschiffs Erde sein.
In Sciencefiction-Serien sehen wir täglich wie Bewohner eines Planeten, als eine Einheit auftreten. Sollte es auf der Erde nicht auch so sein? Ich meine sogar, dass wenn wir in zweidimensionalen Ländern und an Nationalstolz denken, wird die Menschheit nicht mehr lange überleben. Nationale Interessen werden über irdische gestellt. Krieg als Mittel, den Frieden unter der Macht der Stärkeren als Ziel. Aber um welchen Preis wurde dieser Frieden errungen?
Der Zusammenschluss der europäischen Länder ist ein guter Anfang. Doch sollte man global denken. Erst wenn die Waffen schweigen und die Vernunft regiert, kann man sich als Einheit präsentieren und Probleme konkret anpacken. Denn wenn jedes Land nicht für sich und an den Profit denkt kann das Leben für alle nur besser werden. Deshalb kann nur Frieden die Lösung all unserer Probleme sein.

Jan-Cord Laudon
1999


 

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